Spielabbruch bei Emsdetten-Testspiel

Die Rückkehr von Lars Walther nach Emsdetten dauerte nur dreizehn Minuten. Denn als Joakim Backström die Lücke auf dem rechten Flügel für TVE-Neuzugang Ernir Arnason zumachen wollte, verletzte sich der Schwede von Wisla Plock so schwer, dass man sich entschied die Begegnung abzubrechen.

“Rettungssanitäter und Notarzt eilten in die Halle und übernahmen die weitere medizinische Versorgung”, heißt es auf der Website des TV Emsdetten. “Die Werte des Spielers sind wieder stabil, er ist ansprechbar”, zitiert die Emsdettener Volkszeitung das medizinische Helferteam nach der Erstversorgung. “Eine leichte Gehirnerschütterung, ein kleiner Riss in der Zunge und etwas an den Zähnen”, berichtete TVE-Co-Trainer Jan Wolski dann gegenüber der EZ telefonisch aus der Münsteraner Uni-Klinik, in die der Spieler gefahren wurde.

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Korschenbroich verliert Test gegen DHC – Korte verletzt

Der TV Korschenbroich hat in einem Testspiel gegen Ligakonkurrenten DHC Rheinland mit 26:30 (12:14) verloren. Beste Werfer auf Korschenbroicher Seite waren Simon Breuer sechs Treffern. Am kommenden Samstag (19.30 Uhr) absolviert der TVK in Rostock sein erstes Pflichtspiel des Jahres 2012.

TVK-Coach Christian Voß musste eine Woche vor dem Abstiegsduell bei Empor Rostock ohne etatmäßigen Rechtsaußen auskommen; Philipp Liesebach war mit dem Hülser SV aktiv und zu dem Langzeitverletzten Mathias Deppisch kam mit Robin Doetsch ein weiterer Ausfall hinzu. Beide Teams testeten verschiedene Formationen, wobei der TVK auch offensive Abwehrvarianten ausprobierte. „Hier habe ich Licht und Schatten gesehen“, resümierte Voß, dessen Team gegen Mitte der zweiten Halbzeit zeitweise mit einem Tor führte. „Das Ergebnis war völlig zweitrangig“, so Voß.

Größere Sorgenfalten bereitete dem Korschenbroicher Coach eher das verletzungsbedingte Ausscheiden von Florian Korte. Der wurfgewaltige Rückraumspieler war in der Schlussphase in der Luft geschubst worden und hatte sich beim Landen das Knie lädiert. Eine genauere Untersuchung steht noch aus.

„Ich muss ehrlich sagen, dass ich etwas unter Schock stand. Wir können nur hoffen, dass es nichts Ernstes ist. Einen weiteren Ausfall, noch dazu eines solch wichtigen Rückraumspielers, können wir kaum kompensieren“, sagte Voß. Nicht nur er monierte so manche Aktion, die unter Leitung eines völlig überforderten Schiedsrichtergespanns nicht selten die Grenze der Fairness überschritt.

Die TVK-Tore erzielten: Tovornik (4), Breuer, S. (5), Marquardt, B. (2), Korte (4), Piske (5), Görden (4/2), Breuer, M. (1)

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Rostock gewinnt Test gegen Füchse-Jugend

Zweitligist HC Empor Rostock hat den letzten Test vor der Rückrunde gewonnen. Das Team von Trainer Norbert Henke bezwang am Samstag vor 150 Zuschauern in der Sporthalle Marienehe den deutschen A-Jugendmeister SG Spandau/Füchse Berlin mit 35:26 (17:14).

Rico Göde (9), Gabor Langhans und Michal Bruna (je 5) erzielten die meisten Tore für die Hausherren. Bei dem von Bob Hanning trainierten A-Jugendmeister zeichneten sich Fabian Wiede und Oliver Milde (je 6) als beste Werfer aus. Rostock startet am 28. Januar mit einem Heimspiel gegen den TV Korschenbroich in den Rest der Zweitligasaison.

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DHfK Leipzig gewinnt Test gegen Fyllingen Bergen

Im vorletzten Testspiel vor dem Ligastart haben die Handballer des SC DHfK am Freitagabend gegen den norwegischen Erstligisten Fyllingen Bergen in einem temporeichen Spiel dank einer Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt mit 34:26 (18:17) gewonnen. Bester Schütze für die Grün Weißen war Grün-Weißen Eric Jacob mit acht Toren.

Das Freundschaftsspiel zwischen dem Siebten der 2. Bundesliga und dem Sechsten der norwegischen ersten Liga – der Postligaen – im sachsen-anhaltinischen Zeitz war zumindest in den ersten 30 Minuten eine anhaltinischen Partie auf Augenhöhe. Die Zuschauer in der Berufsschul-Sporthalle erlebten, wie beide Mannschaften ihr Heil zunächst in der 5-1-Abwehrformation suchten, allerdings dort zu viele Lücken offenbarten und später andere Varianten ausprobierten. Im Angriff legten die Skandinavier in der Auftaktphase stets vor, während die Grün-Weißen vor allem dank eines agilen Philipp Seitle konterten (6:6, 10.).

Die in blau gekleideten Norweger spielten schnell und strukturiert und hatten in Tore André Lunde einen gefährlichen Rückraumschützen. Im weiteren Verlauf suchten sie immer wieder die Kreisposition und fanden dort häufig einen Abnehmer. Auch aus dem Rückraum trafen die Skandinavier. Die Leipziger waren teilweise unkonzentriert und vergaben einige gute Möglichkeiten sich frühzeitig abzusetzen, während Fyllingen seine Chance nutzte und die Partie eng hielt (12:12, 21.). Beide Trainer wechselten derweil munter durch und verteilten die Einsatzzeiten auf viele Schultern.

Der wieder genesene Eric Jacob konnte sich im Schlussdrittel der ersten Hälfte aus der zweiten Reihe, sowie René Boese bei den Tempogegenstößen, zunehmend auszeichnen. So gingen die DHfKler mit einer hauchdünnen Führung in die Kabine, zufrieden war ihr Trainer Uwe Jungandreas indes nicht. Fyllingen-Trainer Anders Fältnäs hatte seine Mannschaft auch im zweiten Abschnitt gut eingestellt. Der junge Spielmache Trym Bilov-Olse zog die Fäden bei den Norwegern, doch die „Gastgeber“ nahmen das Spiel nun in der Hand.

Sie setzten in dem Abschnitt durch Jacob und Maik Wolf, mit einem klassischen Heber, die ersten Akzente. Hinzu kam eine gefestigte Defensive, die frühzeitig und konsequenter die Fyllinger unter Druck setzte und mit konsequenteren Abschlüssen so ein erstes Polster (24:19, 42.) schaffte. Ihr Schlussmann Oliver Krechel gab ihnen durch zahlreiche Paraden zusätzlich Rückhalt und das Tempospiel klappte immer besser, sodass der Vorsprung weiter anwuchs (29:21, 50.). Diesen verteidigten die Leipziger bis zum Abpfiff und unterstrichen damit ihr Leistungsvermögen. Am heutigen Samstag steht mit dem Test gegen Redbergslids Göteborg in Ziegelheim das letzte Vorbereitungsspiel vor dem Ligastart am 5. Februar auf dem Programm. Die Begegnung wird um 19:00 Uhr angepfiffen, LVZ-Online überträgt das Spiel per Livestream im Internet. SC DHfK Leipzig:
Galia, Krechel
Dietzmann 1 Streitenberger 5/3, Baumgärtel 5, Oehlrich 2, Binder 1, Boese 3, Riehn, Wagner 1, Telehuz, Seitle 6/1, Wolf 2, Jacob 8

Fyllingen IL Bergen:
Eidsvag, Bergquist
Rasmussen, Hvidsten, Bilov Bilov-Olsen 6/1, Reinkind 4, Björnsen, Lunde 2, Holand 2 Stenqvist 4, K. Björnsen 2/1, Foyn-Bruun 1, Bruun, Svele 5/1, Mosse Stad

Schiedsrichter: Patrick Fischer und Andreas Schiller

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Lars Walther kehrt zurück: Emstetten testet gegen Plock

Am heutigen Samstag testet der TV Emsdetten um 20:00 Uhr in der Emshalle gegen den aktuellen polnischen Meister Orlen Wisla Plock. Dabei werden die Münsterländer auch den isländischen Neuzugang Ernir Arnarson erstmalig einsetzen.

Wisla Plock wird vom ehemaligen dänischen TVE Coach Lars Walther trainiert, der nach der erfolgreichsten Saison in der Emsdettener Handballgeschichte an die Wisla wechselte. Handballwetten. In der letzten Saison schaffte die Mannschaft das Kunststück den Topfavoriten auf die Meisterschaft VIVE Kielce zu bezwingen und sich für die Champions League zu qualifizieren – dort hat Plock noch alle Chancen sich für das Achtelfinale zu qualifizieren und damit den größten Erfolg der letzten zehn Jahre zu feiern.

Zu Saisonbeginn wechselten mit Nikola Eklemovic von MKB Vezprem, sowie Michael Kubiztal von Füchse Berlin und Toromanovic Muhamed von KIF Kolding gleich drei Topspieler zu Wisla Plock. In der Meisterschaft liegt man aussichtsreich auf dem zweiten Platz. Wobei die polnische Meisterschaft durch Play off – Spiele für die vier besten Meisterschaftsmannschaften ausgespielt wird, so dass dort alle Chancen zur Titelverteidung bestehen. Zudem hat sich das Team, in dem auch der ehemalige Emsdettener Luka Dobelsek spielt, für das Final 4 des polnischen Pokals qualifiziert und tanzt deshalb noch auf “drei Hochzeiten”. Zur Vorbereitung auf die am 4. Februar beginnende Rückrunde gegen KS Azoty Pulawy, hat die Mannschaft ein Trainingslager in Emsdetten bezogen und absolviert drei Testspiele in Deutschland.

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Verletzung: Rostocker Wetzel droht Saisonende

Für Aufbauspieler Tom Wetzel vom Handball-Zweitligisten HC Empor Rostock ist die Saison unter Umständen bereits beendet. Der Torjäger hat sich bei einem Turnier am vergangenen Wochenende in Schwerin das Knie verdreht.

“Die MRT-Diagnose ist niederschmetternd: Aufriss der alten Meniskusverletzung. Je nach Wahl der Behandlung, die der Spieler selbst entscheiden muss, liegt die Auszeit zwischen sechs Wochen und einem halben Jahr”, sagte Empor-Trainer Norbert Henke am Freitag.

Wetzel erzielte in den bisherigen 17 Saisonpartien 58 Tore für den HCE. Der Tabellenletzte ist nun auf der Suche nach Ersatz. “Wir waren in der Vergangenheit auch nicht untätig, mussten vordergründig die Finanzierung klären. Momentan sind wir mit heißer Nadel dabei, ein Engagement in Rostock zu ermöglichen”, sagte Geschäftsführer Uwe Landt.

Empor Rostock bestreitet am Samstag (15.00 Uhr) in der Sporthalle Marienehe den letzten Test vor der Rückrunde. Das Team von Trainer Henke trifft dabei auf den deutschen A-Jugendmeister SG Spandau/Füchse Berlin. “Die spielen einen unheimlich schnellen Ball, sind rasant im Vorwärtsgang und auch hinten stark”, sagte Henke.

Empor kann wieder auf Vyron Papadopoulos zurückgreifen, der mit der griechischen Nationalmannschaft die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2013 beendet hat. Rostock startet am 28. Januar mit einem Heimspiel gegen den TV Korschenbroich in den Rest der Zweitligasaison.

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Schwerin gewinnt Test gegen Wislanders Redbergslids

Zweitligist SV Post Schwerin hat am Freitagabend ein Testspiel gegen den schwedischen Erstligisten Redbergslids IK Göteborg mit 29:28 (13:11) gewonnen.

Moritz Weltgen (10/2) erzielte vor 150 Zuschauern in der Schweriner Kästnerhalle die meisten Toren für die Hausherren, die angesichts von Verletztenproblemen nur acht Feldspieler aufbieten konnten. Richard Lönn (6) traf für die von “Jahrhundert-Handballer” Magnus Wislander trainierten Schweden am häufigsten.

Bei Post feierte Martin Murawski ein erfolgreiches Comeback nach mehrwöchiger Verletzungspause. Der Linksaußen erzielte den Siegtreffer. Der 23-Jährige hatte sich im Dezember schwer am Knie verletzt. Ihm war die Kniescheibe am linken Bein herausgesprungen.

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Letzter Test für Empor Rostock

Zweitligist HC Empor Rostock bestreitet am Samstag (15.00 Uhr) in der Sporthalle Marienehe den letzten Test vor der Rückrunde. Das Team von Trainer Norbert Henke trifft dabei auf den deutschen A-Jugendmeister SG Spandau/Füchse Berlin. “Die spielen einen unheimlich schnellen Ball, sind rasant im Vorwärtsgang und auch hinten stark”, sagte Henke vor der Partie.

Empor kann wieder auf Vyron Papadopoulos zurückgreifen, der mit der griechischen Nationalmannschaft die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2013 beendet hat. Unklar ist lediglich das Mitwirken von Tom Wetzel, der sich das Knie verdreht hat. Rostock startet am 28. Januar mit einem Heimspiel gegen den TV Korschenbroich in den Rest der Zweitligasaison.

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Leipzig vor Kräftemessen mit skandinavischen Erstligisten

Die Handballer des SC DHfK Leipzig treffen bei ihren letzten Testspielen vor dem Ligastart auf zwei internationale Topteams. Am Freitag treten sie in Zeitz um 19:00 Uhr gegen Fyllingen Bergen an und tags darauf steht Redbergslids Göteborg als Kontrahent auf dem Parkett.

Am Wochenende testen die DHfK-Handballer zum letzten Mal vor ihrer Heimpremiere am 5. Februar gegen zwei erstklassige Kontrahenten. Zunächst müssen die Leipziger Schützlinge um Uwe Jungandreas am Freitag gegen den norwegischen Erstligisten und Meister von 2009 Fyllingen Bergen, der zur EM-Pause aktuell den siebten Platz in der norwegischen Postligaen belegt, antreten. In der Zeitzer Sporthalle der Berufsschule in der Alten Werkstraße erfolgt der Anpfiff um 19:00 Uhr.

Für DHfK-Trainer Jungandreas und seine Mannschaft steht schon einen Tag später mit dem schwedischen Spitzenteam Redbergslids IK aus Göteborg der letzte Test auf dem Programm. In der Werratalhalle im thüringischen Ziegelheim wird man gegen den 20-fachen schwedischen Champion und derzeitigen Zehnten der Elitserie wieder alles aufbieten müssen. Denn schon vor zweieinhalb Jahren, im August 2009, trafen die beiden Mannschaften – in ihrer Saisonvorbereitung – aufeinander. Damals unterlagen die DHfKler dem schwedischen Rekordmeister nur knapp mit 24:28 und hinterließen einen hervorragenden Eindruck, der später mit dem (Wieder-) Aufstieg in die 3. Liga bestätigt werden sollte. Die Vorzeichen im Januar 2011 stehen indes anders. Inzwischen sind die Zweitligahandballer aus der Messestadt im „besten Handball-Unterhaus der Welt“ angekommen und wollen im zweiten Kräftemessen die Revanche schaffen.

Alle interessierte Handballfans, die den Grün-Weißen nicht nach Sachsen-Anhalt oder Thüringen folgen wollen oder können, haben die Gelegenheit, beide Partien live im Internet zu verfolgen. LVZ-Online überträgt den von der Leutzscher Welle produzierten Audiostream unter www.LVZ-Online.de. Die Übertragung beginnt jeweils ca. fünf Minuten vor dem Anpfiff.

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Verletzungspech bleibt Friesenheim treu

Neues Jahr, neues Glück? Nicht so bei den Eulen, denn da heißt es: neues Jahr, altes Pech. Denn die TSG Ludwigshafen-Friesenheim beklagt einen neuerlichen Ausfall. Nils Brandt, mit 29 Jahren einer der erfahrensten Akteure im Team von Cheftrainer Thomas König, unterzog sich am Mittwoch einer ambulanten Knieoperation.

In einem rund 90-minütigen Eingriff, den Dr. Sven Rößing und Dr. Matthias Kusma in der Orthopädie am Alten Messplatz durchführten, wurden freie Gelenkkörper und ein Teil des Außenmeniskus entfernt. “Das ist natürlich ziemlich unglücklich gelaufen”, sagte Nils Brandt. bwin.com. “In der ersten Trainingswoche traten Beschwerden auf, das war richtig unangenehm”, erläuterte der Linkshänder. “Die OP ist gut verlaufen und ich bin froh, dass am Meniskus kein großen Schaden aufgetreten war.” Nils Brandt steht damit vor einer Pause von sechs bis acht Wochen.

“Das ist ungünstig”, bekannte Uli Spettmann von der sportlichen Leitung des Handball-Zweitligisten. “Jeder Ausfall tut doppelt weh. Wir hatten in der Winterpause gehofft, dass die Serie an Verletzungen endlich reißen würde, aber offensichtlich ist noch immer kein Ende in Sicht. Mit Nils fällt wieder ein Rückraumspieler für einen längeren Zeitraum aus. Er wird uns allein schon mit seinen Qualitäten in der Abwehr fehlen.”

Seit Rundenbeginn beklagen die Rothemden ein außergewöhnliches Verletzungspech, das darin gipelte, dass im Herbst mit Ognjen Backovič, Kevin Klier, Andrej Kogut, Benjamin Matschke und Mindaugas Veta gleich fünf Stammkräfte nicht zur Verfügung standen.

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